Alles zum Thema Presseecho

  • Landesparteitag der Grünen – Arbeiten statt abzuheben

    Neues Deutschland vom 25.11.2018 – »Wenn wir mit gewaltsamen Strukturänderungen überzeugen wollen, haben wir einen Schulkrieg«, sagt Stefanie Remlinger von der Abgeordnetenhausfraktion. Man müsse »hingucken, warum Eltern sagen, dass ihre Kinder krank werden, weil sie unterfordert sind und sich langweilen«, so Remlinger. »Lasst uns gemeinsam zeigen, dass Gemeinschaftsschulen das Beste sind, aber nicht die Sekundarschulen dissen«, fordert sie.

  • Eine Spitze gegen das Gymnasium

    Taz vom 25.11.2018 – Die Grünen streiten über die Zukunft des Gymnasiums. Bei der Gemeinschaftsschule sollen Eltern die Wahl behalten, im Leitantrag steht das später aber nicht. […] Es geht um mehr Lehrer, bessere Ausstattung aller Schulen mit WLAN in allen Klassenzimmern, es geht den Grünen grundsätzlich um die bestmögliche Bildung für alle. […] Kritikerinnen wie Stefanie Remlinger, langjährige Bildungsexpertin in der grünen Abgeordnetenhaus-Fraktion, warnen davor, die Forderung nach besserem Unterricht und besserer Ausstattung mit einer Änderung der Schulstruktur zu verbinden.

  • Grüner Landesparteitag

    Berliner Zeitung vom 24.11.2018 – Mehr als ein Jahr lang war parteiintern um den Antrag gerungen worden, der mit „Bessere Schulen, mehr Qualität und gerechtere Bildungschancen für die Kinder dieser Stadt“ überschrieben ist. Darin wird unter anderem eine Übernahmegarantie für Studienanfänger gefordert, aber auch eine bessere Qualitätssicherung sowie eine Öffnung von Schulen auch nach Unterrichtsschluss, um etwa den Kiez zu beleben. […] Auffällig ist aber vor allem, wie sehr in dem Antrag die Gemeinschaftsschule mit der 1. bis zur 13. Klasse unter einem Dach als Zukunftsmodell besungen wird. Dagegen zementiere das herkömmliche gegliederte Schulsystem mit Integrierter Sekundarschule und Gymnasium eine Chancenungleichheit. […] In der anschließenden Debatte offenbarte sich, dass ein Jahr Arbeit an einem Antrag unter Umständen nicht ausreicht.

  • Initiative „Unsere Schulen“ – Volksinitiative findet kein Gehör

    Taz 07.11.18 – „Unsere Schulen“ kritisiert im Hauptausschuss die Schulbaupläne des Senats. Überzeugen können sie die Abgeordneten nicht. […] „Kein privatwirtschaftliches Gewinninteresse“ […] Grünen-Haushaltspolitikerin Stefanie Remlinger betonte, auch wenn die Howoge das Erbbaurecht an den Schulen habe: „Ohne die Zustimmung des Landes kann die Howoge keine Schulen veräußern.“ […] Dass man inzwischen mit 1,7 Milliarden Euro für die Howoge kalkuliere – ursprünglich war von höchstens 1,5 Milliarden Euro die Rede – heiße nicht, dass das Konstrukt an sich teurer geworden sei. Vielmehr würden sich nun die Planungen für die einzelnen Maßnahmen überhaupt erst konkretisieren.

     

  • Anhörung im Abgeordnetenhaus – Das Gespenst der Schulbau-Privatisierung

    Tagesspiegel vom 07.11.18 – Die Volksinitiative „Unsere Schulen“ kam im Hauptausschuss zu Wort und beklagte das Engagement der Wohnungsbaugesellschaft Howoge beim Schulbau. […] In erster Linie ging es bei der Anhörung um die Befürchtung, dass die der Howoge übertragenen Schulen im Falle einer wirtschaftlichen Schieflage an die Banken fallen könnten. Diese Sorge allerdings teilt Rot-Rot-Grün nicht. […] Aufmerksam wurden die Abgeordneten, als Waßmuths Mitstreiterin [von der Volksinitiative] Hannelore Weimar, die ehemalige Leiterin der Tempelhofer Johanna-Eck-Schule, an die schlechten Erfahrungen aus den 70er Jahren anknüpfte: Damals baute die Wohnungsbaugesellschaft Degewo Schulen mit großen Baumängeln, die zum Teil jahrelang nicht abgestellt wurden: Bezirke und Degewo schoben sich gegenseitig die Verantwortung zu, Schüler und Lehrer hatten das Nachsehen. Um dies zu verhindern, soll die Howoge explizit dafür verantwortlich sein, die Schlechtleistung der involvierten Betrieben zu verfolgen. So sei es vertraglich festgelegt worden, berichtet die grüne Haushalts- und Bildungspolitikerin Stefanie Remlinger. Die Bezirke müssten nur auf ihren ausdrücklichen Wunsch selbst aktiv werden. Remlinger sagte nach der Anhörung, es habe sie „nichts überrascht und nichts erschüttert“. Sie schätze aber das große Engagement der Gemeingut-Initiative.

  • Schulbauoffensive in Berlin – Widerstand gegen die Schulklötze

    Tagesspiegel vom 26.12.17 – Mit neuen Architekturideen sollen gleichförmige Bildungskästen verhindert werden, die allerdings schon in der ganzen Stadt entstehen. Zu dritt haben sich der Kulturpolitiker Schweikhardt, die Bildungsexpertin Remlinger und der Baufachmann Otto zusammengetan, um für einen Ideenwettbewerb rund um den Schulbau zu werben.