Alles zum Thema Schulplätze

  • Die Schülerzahlen wachsen und der Senat weiß nicht, was dies für die Schulen bedeutet?

    In der Roten Nummer 2840 teilt der Senat mit, dass er den Schulentwicklungsplan (SEP) für das Land Berlin aufgrund der dramatisch steigenden Schülerzahlen aktualisieren musste. Dabei konnte der Senat, wie sich der Zuwachs in Zügen in den einzelnen Bezirken auswirkt. Eine schulscharfe Darstellung verweigert der Senat. Liegt dem Senat eine aktuelle Datenbasis des bezirklichen
    Schulnetzes vor?

  • Verdichtung an den Berliner Schulen?

    Wie ist die durchschnittliche Zügigkeit der Berliner Schulen? Wie viele Schulen haben eins, zwei, drei bzw. vier Züge? Wie viele Schulen haben mehr als vier Züge? Welche Entwicklung erwartet der Senat in den nächsten Jahren im Hinblick auf Verdichtung und Zügigkeit? Wie bewertet der Senat diesen Verdichtungsprozess, und welche Auswirkungen hat dies auf die qualitative Entwicklung der Berliner Schulen?

  • Schulplatzmangel

    In Berlin existiert in einigen Bezirken ein so starker Schulplatzmangel, dass viele Eltern noch nicht wissen, auf welche Schule ihr Kind nach den Sommerferien geht. Aufgrund der Schulplatzproblematik leidet auch die Qualität vieler Schulen. Stefanie Remlinger hat zur aktuellen Situation an den Berliner Schulen, zum mangelnden Handeln und der fehlenden Planung bei Senatorin Scheeres nachgefragt.

  • Fehlende Grundschulplätze in Berlin

    Selbst am Ende des Schuljahres wissen viele Schülerinnen und Schüler nicht, welche Einrichtung sie im kommenden Jahr besuchen dürfen. In welchen Bezirken fehlen nach Kenntnis des Senats mit derzeitigem Stand für das kommende Schuljahr noch wie viele Grundschulplätze? An wie vielen Schulen soll bzw. muss zum kommenden Schuljahr die Zügigkeit erhöht werden, um allen Kindern einen Schulplatz anbieten zu können? Wie viele Züge/Kinder zusätzlich bedeutet das jeweils? Wie viele Schulplätze stehen nach Kenntnis des Senats im kommenden Schuljahr für die jeweils einzuschulenden Kinder zur Verfügung?

  • Aktueller Schulplatzbedarf in Schulregion 2, Teilbereich „Alter Schlachthof“

    In Prenzlauer Berg und Friedrichshain werden die SchülerInnenzahlen in den kommenden Jahren stark ansteigen, weshalb in diesen Regionen, insbesondere in der Region um den „alten Schlachthof“ eine starke Unterversorgung an Schulplätzen entsteht. Die Politik des Senats mit ihrem alleinigen Fokus auf Wohnungsbau hat vernachlässigt, dass dafür auch die notwendige Infrastruktur, wie z.B. Schul- und Kindertagesstättenplätze, geschaffen werden muss. In diesem Fall hätte das notwendige Grundstück für den Schulbau reserviert werden müssen. Durch sich verändernde Verwaltungsvereinbarungen kommt es letztlich zu einem hin- und herschieben der Verantwortung, die keiner übernehmen möchte. Constanze Siedenburg, Schul- und Sportpolitische Sprecherin der BVV-Fraktion Pankow (Bündnis 90 / Die Grünen) hat zum aktuellen Stand der Planung nachgefragt.

  • Schülerzahlenprognose – Wie viele Schulplätze braucht Berlin?

    Berlin als wachsende Stadt übertrifft in Teilen sogar die obere Variante der Bevölkerungsprognose. Solange wie die Bevölkerungsprognose noch nicht aktualisiert wurde, damit ist im Laufe diesen Jahre zu rechnen, wird bei den Schülermodellrechnungen allerdings von der mittleren Variante ausgegangen. Berlin muss aber natürlich für jedes Kind einen Schulplatz garantieren. Am berlinweiten Schulentwicklungsplan wird derzeit noch gearbeitet. Fraglich wird u. a. dann noch immer sein, ob die Modellrechnungen wirklich alle Kinder erfasst haben, die dann in den Schulen ankommen.

  • Zukunftswerkstatt Schulbau ausrichten

    In Berlin werden in den nächsten Jahren in lange nicht mehr gekannten Größenordnungen neue Schulen gebaut und alte saniert. Dies muss als Chance begriffen werden, auch eine neue Architektursprache für die heutige Pädagogik zu finden, eine Sprache für neue Raum- , Wege- und Kommunikationsbeziehungen, Interaktion mit und Schutz der Umwelt und für aktive Gesundheitsförderung. Auf die ansteigenden Schülerzahlen kann nicht nur mit Gebäuden, die in Fertigbauweise errichtet sind (sog. MEBs), reagiert werden. Ein Umsetzungskonzept, das auch mit öffentlicher Beteiligung erarbeitet wurde, muss her und dafür eine Zukunftswerkstatt Schulbau.

  • Wie können Eltern einschätzen, welche Schule gut für ihre Kinder ist?

    Die Entscheidung, welche Schule die Richtige für das eigene Kind ist, ist in manchen Fällen schwer und hängt von vielfältigen Faktoren ab. Kann die nun von Seiten der SPD angedachte jährliche Veröffentlichung der Anmeldezahlen über die Qualität einer Schule ein geeignetes Bild abgeben? Welche Informationen benötigen Eltern wirklich, um sich ein ausgewogenes Bild der Qualität einer Schule machen zu können? Wie, wo und wann werden Schulprogramme und Schulinspektionsberichte veröffentlich oder Eltern zugänglich gemacht?

    Im Anhang der Kleinen Anfrage findet sich eine Auflistung der Veröffentlichungsdaten der Berichte der Schulinspektionen an Berliner Schulen.

  • Schulplatzwünsche

    Nach dem Besuch der Grundschule steht bei allen Kindern ein Schulwechsel an. Doch nicht alle Kinder werden letztlich einen Platz an ihrer Wunschschule bekommen können. Wie viele SchülerInnen haben für ihre Erstwunschschule eine Zusage erhalten? Bei wie vielen SchülerInnen konnte nur die Zweit- oder Drittwunschschule berücksichtigt werden? Bei wie vielen SchülerInnen konnte keine der drei gewünschten Schulen berücksichtigt werden?

  • Tragfähiges Zukunftskonzept für den SESB-Zweig an der Homer-Grundschule

    Der Staatliche Europaschulen Zweig der Homer-Grundschule soll zu diesem Schuljahr geschlossen und in die Athene-Grundschule nach Steglitz-Zehlendorf verlagert werden. Die Eltern haben allerdings erst drei Wochen vor dem Anmeldungsbeginn von der Verlagerung erfahren. Wir fragen deshalb, ob eine solche Entscheidung nicht um ein Jahr verschoben werden und wie künftig die Informationspolitik verbessert werden kann?