Alles zum Thema Willkommensklassen

  • Gekommen, um zu bleiben

    Die Kollegien in den Schulen haben im zurückliegenden Schuljahr wieder große Anstrengungen vollbracht, um die Aufgaben zu stemmen, die mit dem Schulbesuch von rund 12.100 zu uns geflüchteten Kindern und Jugendlichen in den 1.051 sogenannten Willkommensklassen verbunden sind. Dass die Zahlen insgesamt leicht rückläufig sind, macht die Aufgaben nicht kleiner. 4.944 Schülerinnen und Schüler, die ehemals eine Willkommensklasse besucht haben, wurden im vergangenen Schuljahr bereits in Regelklassen unterrichtet. Diese und andere Zahlen und Entwicklungen gehen aus der Antwort der Senatsbildungsverwaltung auf unsere umfängliche schriftliche Anfrage „Willkommensklassen 2017 – Aktueller Stand und Perspektiven?“ (DS 18/11685) hervor.

    Zur vollständigen Pressemitteilung: Bitte Link folgen

  • Willkommensklassen 2017 – Aktueller Stand und Perspektiven?

    Seit Mitte 2014 wurden in Berlin Willkommensklassen eingerichtet. Wie viele Schüler*innen welcher Jahrgangsstufen wurden seit Mitte 2014 in sog. Lerngruppen für Neuzugänge ohne Deutschkenntnisse (Willkommensklassen) beschult und wie viele von ihnen sind mittlerweile in Regelklassen angekommen? Mit welchem Verfahren stellt der Senat sicher, dass tatsächlich alle zugewanderten Kinder ohne oder mit sehr geringen Deutschkenntnissen insbesondere in den Not- und Gemeinschaftsunterkünften erfasst werden und einen Schulplatz erhalten?

  • Perspektive der Pädagog*innen in den Willkommensklassen

    In den Willkommensklassen lernen Kinder und Jugendliche gemeinsam, die noch  nicht über ausreichend Deutschkenntnisse verfügen, um in dem Unterricht einer Regelklasse lernen zu können. Wie viele Lehrkräfte für Willkommensklassen (Personen/VZÄ/Stellen), Sozialarbeiter*innen, Sozial- und Sonderpädagog*innen und Erzieher*innen sind für die Beschulung der Kinder ohne Deutschkenntnisse seit 2014 eingestellt worden und wie wurden und werden sie eingruppiert? Wie viele sind derzeit noch im Schuldienst beschäftigt und wie sehen die Beschäftigtenprognosen für die kommenden Jahre aus?

  • Wir brauchen eine Willkommenskultur

    Ausländische Berufsabschlüsse sind unabdingbar für die Fachkräftegewinnung. Denn bis 2050 müssen jährlich bis zu 491.000 Menschen einwandern, um das Erwerbspersonenpotenzial konstant zu halten. Hier ist der Gastbeitrag von Stefanie Remlinger und Özcan Mutlu zum Thema „Willkommenskultur“ in der Frankfurter Rundschau zu lesen!

  • Vorbereitungsklassen „Fit für die Schule“

    Der Presse war zu entnehmen, dass der Senat plant, ein neues Konzept „Fit für die Schule“ zu beschließen, mit dem in zentralen Aufnahmeeinrichtungen künftig Bildungsangebote vor der Zuweisung an eine Regelschule oder Willkommensklasse realisiert werden sollen. Woran liegt es, dass es bis heute keine Vorlage des Konzepts im Bildungsausschuss gegeben hat bzw. keine abschließende Befassung im Senat?  Welcher Finanzbedarf ist für die Umsetzung des Konzeptes errechnet worden? Welche Organisationen, freien Träger oder kommerzielle Anbieter sollen mit der Realisierung des Konzeptes beteiligt werden?

  • Einladung zum Fachgespräch: Willkommensklassen – Chancen und Herausforderungen

    Im Anhang und unter „Terminen“ ist die Einladung für das nächste Fachgespräch zum Thema „Willkommensklassen“ zu finden. Wir freuen uns auf viele Teilnehmer*innen!

    Save the date:

    Montag, 07. März 2016 // 18 -21 Uhr
    Abgeordnetenhaus von Berlin
    Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin
    Raum 376

  • Wer ist in der Bildungsverwaltung für Flüchtlingskinder zuständig?

    Welche Abteilungen der Senatsverwaltung für Bildung sind für die Beschulung und Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen zuständig? Welche Referate der Senatsverwaltung für Bildung sind für die Beschulung und Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen zuständig? Welche Ansprechpartner/-innen stehen in der Senatsverwaltung für Bildung für Fragen zur Beschulung und Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen zur Verfügung, wenn es von Seiten der Schulen Fragen zu der Thematik gibt?

  • Neue Ressourcen für geflüchtete Kinder und Jugendliche in Schulen?

    Wie viele neue Stellen für Schulsozialarbeiter/-innen zur Betreuung und Unterstützung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen wurden in Berlin zusätzlich eingerichtet ? Inwiefern liegen Erfahrungen und Rückmeldungen aus den Schulen vor, dass diese zusätzliche Unterstützung ausreichend ist? Wie viele neue Stellen für Lehrer/-innen für den Unterricht von geflüchteten Kindern und Jugendlichen wurden in Berlin zusätzlich eingerichtet? Wie ist der Einsatz und die Vermittlung von Sprachmittler/-innen geregelt? Wie werden die Schulen bei der Suche nach Sprachmittler/-innen nötigenfalls unterstützt?

  • Lehrkräfte in Willkommensklassen: aktueller Stand II

    Bereits im Oktober hatten wir nach dem aktuellen Stand der Lehrkräfte in den Willkommensklassen gefragt. Damals konnten noch keine Angaben gemacht werden. Daher fragen wir: Warum kann der Senat keine Angaben dazu machen, wie viele Lehrkräfte mit bzw. ohne Lehrbefähigung in den Willkommensklassen unterrichten, obwohl er nach eigener Aussage bei der Einstellung prüft, inwieweit Laufbahnbefähigung vorliegt bzw. wie die jeweilige Person eingruppiert werden kann und muss? Warum schließt der Senat derzeit im Zusammenhang mit den Willkommensklassen nur Verträge mit einjähriger Befristung ab? Was spricht für bzw. gegen Verträge mit einer zwei-, drei- oder mehrjährigen Befristung?

  • Lehrkräfte in Willkommensklassen III: Chance zur interkulturellen Öffnung?

    In Berlin werden dringend Lehrkräfte benötigt, besonders in den Willkommensklassen. Inwiefern erhebt der Senat bei der Einstellung von Lehrkräften generell bzw. speziell für den Unterricht in Willkommensklassen Daten zum Migrationshintergrund bzw. der Staatsbürgerschaft der Eingestellten? Wenn ja, anhand welcher Definitionen? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja: wie viele LehrerInnen (mit Laufbahnbefähigung) mit Migrationshintergrund sind derzeit im Berliner Schuldienst tätig? Inwiefern könnte die Situation in den Willkommensklassen aus Sicht des Senats eine Chance zur interkulturellen Öffnung des Lehramts darstellen?

  • Flüchtlinge und Willkommensklassen an beruflichen Schulen/OSZ

    Viele jugendliche Flüchtlinge kommen derzeit nach Berlin. Um ihnen hier eine Perspektive zu bieten, benötigen sie sowohl Sprachkenntnisse als auch einen Zugang zum Bildungssystem. Dazu gehören neben den allgemeinbildenden Schule, besonders auch die beruflichen Schulen. Wie viele in den letzten beiden Jahren zugewanderte Flüchtlinge/Zugewanderte ohne Deutschkenntnisse in der Altersgruppe zwischen 16 und 25 Jahren leben derzeit nach Kenntnis bzw. Schätzung des Senats in Berlin? Wie viele dieser Jugendlichen und jungen Erwachsenen befinden sich in Willkommensklassen an beruflichen Schulen/ OSZ?

  • „Willkommensklassen“ im Schulentwicklungsplan verankern

    Die temporären Lerngruppen für neu zugezogene Kinder und Jugendliche ohne Deutschkenntnisse (Willkommensklassen) werden zukünftig im Schulentwicklungsplan (SEP) berücksichtigt. Des weiteren schafft der Senat die Voraussetzungen, dass die „Willkommensklassen“ auch in den bezirklichen Schulentwicklungsplänen eingepflegt werden.
  • Lehrkräfte in Willkommensklassen: aktueller Stand

    Bildung ist ein wesentlicher Schlüssel zur Integration, deshalb ist die personale Ausstattung der Willkommensklassen von besonderer Bedeutung. Durch steigende Flüchtlingszahlen wird der Bedarf an qualifizierten Lehrkräften immer höher. Daher fragen wir den Senat: Wie viele Lehrkräfte sind aktuell in den Willkommensklassen aktiv? Über welche Qualifikation müssen Lehrkräfte verfügen, um in Willkommensklassen unterrichten zu können? Mit welchem Bedarf an Willkommensklassen bzw. korrespondierendem Bedarf an Lehrkräften rechnet der Senat prognostisch für dieses und nächstes Schuljahr?

  • Finanzierung der Willkommensklassen

    In Berlin lernen viele Schülerinnen und Schüler, die über keine oder nur sehr geringe Deutschkenntnisse verfügen, in temporären Lerngruppen – den sogenannten Willkommensklassen. Wie viele Mittel haben die Bezirke im Jahr 2014 für die Einrichtung von „Willkommensklassen“ erhalten? Wie hoch ist der Anteil der Schülerinnen und Schüler aus „Willkommensklassen“ an den regulären Schulartenprodukten? Inwiefern ist es nach Kenntnis des Senats möglich, dass die Mittel, die die Schulen für die einzelnen „Willkommensklassen“ erhalten, unterschiedlich hoch sind? Wie begründet sich dies?

  • „Willkommensklassen“ in Berlin – Zahlen und Daten III

    Wie entwickeln sich zur Zeit die sogenannten „Willkommensklassen“, die Lerngruppen für Neuzugänge ohne Deutschkenntnisse? Kann der Senat bestätigen, dass er keine genaue Aussage treffen kann, ob die Schülerinnen und Schüler einer „Willkommensklasse“ tatsächlich in Regel innerhalb eines Jahres von der „Willkommensklasse“ in die Regelklasse übergehen? Wie gestaltet sich der Übergang von einer „Willkommensklasse“ in eine Regelklasse, wenn die Klassenhöchstfrequenz erreicht ist?

  • „Willkommensklassen“ in Berlin – Zahlen und Daten (II)

    Für Kinder ohne Deutschkenntnisse gibt es in Berlin sogenannte Willkommensklassen, auch genannt temporäre Lerngruppen. Wie viele Willkommensklassen gibt es zur Zeit in Berlin, wie lange verweilen die Kinder in temporären Lerngruppen, wie sieht es mit der Ferienbetreuung aus? Welche Fortbildungsangebote stehen den Lehrkräften der Willkommensklassen sowie den „Regellehrkräften“ zur Verfügung? Wie wurden diese bisher nachge fragt?

  • Behandlung von Willkommensklassen in der Kosten- und Leistungsrechnung

    Auf Initiative von Stefanie Remlinger hat die Fraktion Bündnis90/Die Grünen den Antrag an den Unterausschuss Bezirke gestellt, die Senatsverwaltung für Finanzen zu bitten, über die Behandlung der Willkommensklassen in der Kosten und Leistungsrechnung zu berichten. Würden Willkommensklassen in der Kosten- und Leistungsrechnung der Bezirke lediglich als „normale“ Klassen berücksichtigt werden, würde es zu hohen Kosten für die Bezirke kommen, da die Willkommensklassen u.a. weniger Schüler/innen haben. Aus der Antwort geht hervor, dass eine Lösung zum Ausgleich der Mehrbelastungen im Sinne der Bezirke existiert.

    
    
    		 		
    
    		 	
  • „Willkommensklassen“ in Berlin – Zahlen und Daten

    Im aktuellen Schuljahr 2014/2015 lernen in Berlin 2.896 SchülerInnen ohne Deutschkenntnisse in speziellen temporäreren Lerngruppen, die auch unter dem Namen Willkommensklassen bekannt sind. Wie viele SchülerInnen konnten nach einer gewissen Zeit in einer Regelklasse unterrichtet werden und wie viele wurden länger als 11 Monate in den temporären Lerngruppen beschult? Wie lange ist die Wartezeit für die SchülerInnen von der Anmeldung bis zum tatsächlichen Schulbesuch? Welche Fortbildungsangebote für LehrerInnen gibt es?

  • Bericht zum Fachgespräch: Willkommensklassen: Bestmöglicher Start in die Schule? Pädagogik, Ausstattung, Inhalte

    Nach Berlin kommen viele Familien, die über keine Deutschkenntnisse verfügen, sei es als Flüchtlinge, um Diskriminierung und Ausgrenzung zu entgehen oder um sich hier eine bessere Zukunft aufzubauen. Sie wollen Erfolg und Aufstieg für ihre Kinder und vor allem, dass ihre Kinder hier eine Chance auf Bildung bekommen. Gemeinsam mit VertreterInnen und ExpertInnen haben wir deshalb die Fragen diskutiert, wie eine optimale Förderung für diese Kinder in der Schule aussehen kann, welche Unterstützung die Schulen und Lehrkräfte brauchen und wie einer Diskriminierung vorgebeugt werden kann.

  • Unterstützung durch das Bildungs- und Teilhabepaket – auch für Flüchtlingskinder?

    Nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) können AsylbewerberInnen Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets in Anspruch nehmen. Doch wie viele AsylbewerberInnen nehmen diese Möglichkeit in Anspruch, wie viele wissen überhaupt davon und wie oft werden diese Anträge abgelehnt? Wir haben nachgefragt.