Wachsende Stadt & spürbare Fortschritte
Eine wachsende Stadt bringt Chancen – aber auch Belastungen. Berlin ist zeitweise um bis zu 50.000 Einwohner*innen pro Jahr gewachsen. Das hat Verwaltung und soziale Infrastruktur stark gefordert. Heute können wir sagen: wir es geschafft und aufgerüstet.
In Mitte gibt es wieder ausreichend Kitaplätze. Eltern müssen nicht mehr schon während der Schwangerschaft suchen, sondern können diese Zeit wieder entspannter genießen. Auch im Schulbereich konnten wir spürbar entlasten: mit der Neugründung zweier Gymnasien stehen wieder genügend Schulplätze zur Verfügung. Deutlich verbessert hat sich zudem die Situation in den Bürgerämtern: für die meisten Anliegen bekommt man deutlich leichter einen Termin.
Mich persönlich freut, dass die Anna-Lindh-Grundschule endlich ein dauerhaftes Zuhause hat. Über zehn Jahre kämpfte sie mit Schimmel, bevor ich sagte „es reicht!“ Vier Jahre lang wurde sie in ein ehemaliges Bürogebäude ausgelagert – mit Shuttlediensten und nicht ganz kindergerechten Räumlichkeiten in einem vollen Schulalltag. Jetzt ist die Anna-Lindh-Grundschule endlich in einem modernen Neubau an der Reinickendorfer Straße angekommen. Dranbleiben hat sich gelohnt!
Fachkräftemangel bleibt eine Herausforderung
Eine Baustelle bleibt leider die Situation in den Standesämtern und der Elterngeldstelle. Der Grund: Fachkräftemangel. In vielen Bereichen haben wir mehr Stellen als Personal – besonders im Bau. Zwar interessieren sich aktuell wieder mehr Menschen für den öffentlichen Dienst, doch gerade Architekt*innen, Ingenieur*innen und IT-Fachkräfte fehlen weiterhin.
Hinzu kommt ein strukturelles Problem: die Bezirke konkurrieren mit Senat und Bund um dieselben Fachkräfte – oft mit schlechteren Bedingungen. Das trifft ausgerechnet die Ebene, die den Menschen am nächsten ist. Deshalb müssen wir Personalgewinnung und -bindung neu denken und die Bezirke als Rückgrat der Daseinsvorsorge besser ausstatten.
Neue Wege für eine starke Verwaltung
Deshalb gehen wir neue Wege: im Tiefbau sowie bei Straßen und Grünflächen schreiben wir erstmals Team-Bewerbungen aus. Denn klar ist: der Zustand unserer Infrastruktur muss sich verbessern und wir dürfen die bereitgestellten Investitionsmittel nicht ungenutzt lassen.
Eine personell gut aufgestellte Verwaltung ist die Grundlage für einen funktionierenden Bezirk. Dafür setze ich mich weiter ein.